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Das Ziel der Dressurausbildung
( Cartoon von der FN )
Es geht auch ohne mich .... aber mit mir geht es besser !
Das Ziel des Dressurreitens ist, Pferd und Reiter in eine harmonische Partnerschaft zusammenzubringen.
Unter Harmonie versteht man das Zusammenspiel von Gleichgewicht, Hilfen und athletisches Eingehen in die Bewegung des Pferdes.
Die Dressur ist nicht Selbstzweck, sondern Voraussetzung für alle Sparten der Reiterei.
Es gibt keine Situation, die es rechtfertigen würde, die Gutmütigkeit des Pferdes auszunutzen. Man darf das Pferd nicht durch Ungeduld oder Grobheit zum Sklaven machen.
Der Reitstil hat stets zu berücksichtigen, dass das Pferd ein Partner ist.
Das Vertrauen und die Losgelassenheit der Pferde zu gewinnen, verlangt vom Reiter große Geduld und Selbstdisziplin.
Die Ausbildung des Pferdes verlangt neben praktischen auch theoretische Kenntnisse
über den Körperbau, das Temperament und die Gangarten sowie über dessen Reaktionen
auf die Hilfen des Reiters.
Der Reiter darf von einem Pferd nie etwas verlangen, was er selber nicht verstanden hat, was das Pferd nicht versteht oder noch nicht in der Lage ist, zu verstehen.
Was macht das Dressurreiten so schwierig?
Ein Grund dafür ist sicherlich die Begriffsverwirrung, der praktisch jeder im Unterricht oder
in der täglichen Arbeit ausgesetzt ist.
Ein Beispiel ist die Anweisung: “ Reite dein Pferd vorwärts, abwärts“
Die Ausführung in der Praxis ist oft: das Pferd wird schnell (übereilt) auf die Vorhand geritten.
Richtig ist:
Das Pferd tritt mit aktiver Hinterhand ruhig nach vorne unter seinen Schwerpunkt, der Rücken schwingt, der Hals dehnt sich vorwärts/abwärts. Das Pferd tritt an den Zügel heran und der Reiter bekommt somit eine stets weiche und nachgebende Verbindung zum Pferdemaul, ohne dass die Zügel zu locker sind oder durchhängen.
In regelmäßigen Abständen werde ich auf dieser Seite auf eure Anregungen und Fragen eingehen
oder generell Wissenswertes zur Ausbildung von Reiter und Pferd erläutern.